Ausflug des Männerchors

 

Eine Woche nach dem Stiftungsfest war der Männerchor schon wieder unterwegs; dieses Mal stand aber keine „Arbeit“ (wenn man das Stiftungsfest und das drum herum so nennen kann) auf dem Programm, sondern Erlebnis und ein bisschen Entspannung. Bereits bei der Busfahrt ins obere Donautal – wie passend, wurde der Fluss beim Stiftungsfest doch ausgiebig besungen – wurden die Sänger und Gäste von Reiseführer Günter und Roland mit frischen Brezeln versorgt.

 

Erster Stopp war das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. Direkt nach der Ankunft gab es im Eingangsbereich des Museums das erste Lied, bevor es zu einer Führung über das weitläufige Gelände ging. Neben der Besichtigung verschiedener Bauernhäuser gab es allerlei Informationen rund um den Ursprung alter Redewendungen oder traditioneller Bräuche. Spannend war es auch zu sehen, wie das Mühlrad der Sägemühle anläuft oder wie früher Mehl gemahlen wurde. Da das Museum übrigens über keinen eigenen Bach verfügt, wird das notwendige Wasser in einer 60.000 Liter fassenden Zisterne oberhalb der Mühle gelagert. Dieser Wasservorrat reicht gerade einmal für 10 Minuten Betrieb, wird unterhalb der Mühle aufgefangen und wieder nach oben gepumpt.

 

Nach einem recht feuchten Rundgang – noch hatte das Wetter kein Einsehen – ging es zum Mittagessen in die Museumsgaststätte „Ochsen“, ursprünglich das Dorfgasthaus in Schopfloch im Schwarzwald, dann in gut 17.000 Einzelteile zerlegt und in Neuhausen ob Eck originalgetreu wieder aufgebaut. Auch die Gaststuben sind entsprechend „alt“ ausgestattet und so schmeckte die schwäbische Hausmannskost sehr gut.

 

Gut gestärkt ging es mit dem Bus weiter nach Beuron. Vor der Klosterkirche wartete bereits Pater Pirmin auf uns und die Kirchengemeinde aus Stuttgart Hof. Ohne auch nur einmal ins Stocken zu geraten, fasste der Pater in einer dreiviertel Stunde die Geschichte des Klosters und der Kirche zusammen und gab einen Überblick über die unterschiedlichen Bau- und Kunststile der Kirche. Dass die eigentliche Kirche aus der Barockzeit stammt, hätten auch die meiste Sänger richtig erkannt, doch bei der Gnadenkapelle lagen die meisten Chormitglieder, aber auch die Damen und Herren aus Stuttgart-Hof daneben. Sie wirkt auf den ersten Blick recht alt, stammt aber von 1898 und auf den zweiten Blick erkennt man dann auch die Elemente aus Jugendstil und Art Deco.

 

Wie bei jedem Kirchenbesuch bei einem Ausflug nutzte der Männerchor die Gnadenkapelle für ein paar Lieder inkl. Ständchen für Ernst, Geburtstagskind des Tages. Das Mini-Konzert scheint nicht allzu schlecht gewesen zu sein, immerhin gab es einen ordentlichen Applaus der Stuttgarter Kirchengemeinde, die diese kleine Erweiterung ihrer Kirchenbesichtigung sichtlich genossen haben – wer kann auch schon von sich behaupten, bei einer Besichtigung gleich noch ein Privatkonzert bekommen zu haben.

 

In der Zwischenzeit hatte sich dann auch die Sonne durch die Wolken gekämpft (obs am Gesang lag?) und der Bus brachte die Männer und Chorleiterin Brigitte Neumann in wenigen Minuten auf die Höhenlage über das Beuroner Tal. Ein kurzer Fußweg führte hier zum Knopfmacherfelsen mit einem der wohl bekanntesten Ausblicke auf die noch junge Donau. Noch direkt auf dem Felsen wurden schon neue Ausflugs-/ Wanderpläne zum gegenüberliegenden Jägerhaus geschmiedet.

 

Auf der Rückfahrt wurde noch ein kleiner Zwischenstopp im Albquell Bräuhaus in Trochtelfingen eingelegt, um sich nach einem erlebnisreichen Ausflug noch einmal zu stärken und den Tag gemütlich zusammen ausklingen zu lassen. Ein herzlicher Dank ging auf der Heimfahrt noch einmal an die Organisatoren Günter und Roland, die wieder einen tollen Tag für den Männerchor vorbereitet und betreut haben.

 

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